Undine-Bregenz Rundum 2021

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Viele Stunden auf dem Rollsitz

Mit für alle Beteiligten erstaunlicher Pünktlichkeit brachen am Donnerstag, 12. August, um 8.00 Uhr morgens Solveig, Martin (der auch diesmal dankenswerter Weise wieder alles organisiert hatte), Stefan, Heinrich und Rudolf bei strahlendem Wetter zur Bodenseeumrundung auf. Arbon, Bregenz und Friedrichshafen sollten in den vier Tagen bis Sonntag angesteuert werden. Ein Landdienst war nicht vorgesehen, mehr Gepäck, als in die Radolfzell passte, war nicht dabei. Übernachtet wurde in den Clubhäusern.

Spezialausrüstung, wie sie die Profis der Outdoor-Welt kennen, erleichtert hier das Leben enorm.

In Konstanz waren wir am Neptun von Gabi Schwab zu einem Frühstück eingeladen. Sie ging mit uns dann anstelle von Heinrich auf Fahrt. Von Gabi lernten wir in den nächsten Tagen, dass auch Ruderkommandos von der lokalen Dialektbildung erfasst werden. Zur Herausforderung auf der weiteren Rundfahrt wurde die Sonne, die es beinahe zu gut mit uns meinte. Was dagegen hilft, darüber gingen die Meinungen sehr auseinander. Die bekannten Landeplätze waren wegen des hohen Wasserstandes zum Teil nicht zu finden.

In Arbon und Bregenz wurden wir mit der gewohnten Herzlichkeit empfangen.

Friedrichshafen war eine Überraschung. Kerstin, die mit dem Rad am Bodensee entlang unterwegs war, begrüßte uns mit einem kalten Getränk. Wir verbrachten einen wunderbaren Abend auf der Terrasse des jetzt wieder bewirtschafteten Clubhauses.

Am Sonntag entschlossen wir uns wegen einer angekündigten Wetterfront auf den dringenden Rat von Stefan hin zu einer Seequerung bereits von Immenstadt aus. Sie verlief ohne Probleme. Das Gewitter kam erst, als wir die Reichenau passierten. Kurz vor der Sandseele mussten wir doch noch „notlanden“.

Den Steg der Undine erreichten wir am Sonntag nach 150 geruderten Kilometern wohlbehalten, etwas erschöpft, aber auch sehr zufrieden kurz nach Vier.

Wer den Bodensee einmal aus einer anderen Perspektive sehen und erleben will, der sollte sich für diese Tour interessieren. Etwas Ausdauer und Rudererfahrung muss man allerdings schon mitbringen.

 

Bericht: RC Undine
Fotos: Gabi Schaub

 

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